News: Viele Ficktreffs halten sich nicht an gesetzliche Bestimmungen

Die Verbraucherzentrale hat in den vergangenen Wochen mal wieder ordentlich in der Ficktreff Szene nachgeforscht und diverse Portale untersucht, dabei ist offenbar herausgekommen, dass sich viele Ficktreffs nicht immer an die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland halten. Zusätzlich wurden noch viele User entsprechender Portale befragt, um herauszufinden wie die entsprechenden Commuities in verschiedenen Geschäftsbereichen agieren. Wo hauptsächlich geschummelt wird, erfahrt Ihr in den nachfolgenden Zeilen dieses Artikels!

Kaufverträge oft unwirksam

Die Verbraucherzentrale hat sich bei der Nachforschung auf den Portalen hauptsächlich dem Bezahlvorgang und den Kündigungsmodalitäten konzentriert, wo die meisten Ungereimtheiten erwartet wurden. Dies hat sich anschließend auch bestätigt, gerade was den Zahlungsvorgang bzw. den Abschluss des entsprechenden Kaufvertrages, welchen man auch bei der Buchung eines Abos auf einem Ficktreff abschließt, betrifft. So hat die Verbraucherzentrale etwa herausgefunden, dass die geschlossenen Kaufverträge in vielen Fällen nicht gültig bzw. unwirksam sind. Dies liegt oftmals an der fehlenden Kommunikation des gesetzliche vorgeschrieben Widerrufsrechts sowie an der nicht den Vorgaben umgesetzten „Buttonlösung“, welche besagt, dass jeder zum Kauf führende Button eindeutig gekennzeichnet werden muss, sodass der entsprechende User ganz genau weiß, dass er mit einem Klick auf den Button ein zahlungsflichtiges Produkt oder einen Service erwirbt. Wer einen Kauf abgeschlossen hat und die soeben kommunizierten Mängel ausgemacht hat, kann den Vertrag anfechten, da dieser keine Rechtsgültigkeit hat.

Kündigungsmodalitäten entsprechen oft nicht dem Vorgaben

Neben dem Zahlungsvorgang stand auch der Kündigungsvorgang im Fokus, auch bei diesem halten sich ganz viele Anbieter nicht an die gesetzlich vorgeschriebenen Vorgaben. So ist auf den entsprechenden Portale häufig nicht klar zu erkennen, wie und wo eigentlich gekündigt werden kann, auch die angegeben Kündigungsfristen sind oftmals nicht rechtmäßig definiert. Auch die Art und Weise der Kündigung hat oftmals keine Rechtsgrundlage, denn auf viele Plattformen kann man nicht per E-Mail kündigen, sondern nur per Fax oder Briefpost. Diverse Gerichte haben jedoch bereits klargestellt, dass wenn man eine Dienstleistung auf einer Internetseite abschließt, diese auch über einen digitalen Weg wieder beendet werden können muss, zum Beispiel per E-Mail oder direkt über die Seite. Auch hier sollte man also mal nachschauen, wie dies von seiner favorisierten Plattform gehandhabt wird, im Zweifel sollte man sich auf dieser wieder abmelden, da man dann von Seriösität wohl leider nicht sprechen kann.

Wie beurteilt Ihr diese Punkte denn? Habt Ihr vielleicht selbst schon mal Bekanntschaft mit solchen Plattformen gemacht und wenn ja, welche Portale waren dies im Detail? Eure Erfahrungen zu diesem Thema würden uns wirklich sehr interessieren!

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